Der Kabarettpreis:

die Krefelder Krähe

Der 2005 zum 20-jährigen Bestehen des Krefelder gemeinnützigen Kabaretts "Die Krähen" ins Leben gerufene Kabarettpreis "Krefelder Krähe" wird im Wechsel an einen prominenten Kabarettisten und einen Nachwuchskabarettisten vergeben. Der Nachwuchspreisträger wird im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt.

Wettbewerbspreis

Im Wettbewerb um den öffentlich ausgeschriebenen Preis haben Gruppen und Einzelkünstler die Gelegenheit, mit Programmen aus den Sparten politisches, gesellschaftskritisches und/oder Musikkabarett sich für die Finalrunde zu bewerben.

Aus allen Bewerbungen  wird eine Auswahl von acht Finalteilnehmern getroffen, die sich mit Ausschnitten aus ihren aktuellen Programmen an zwei Abenden jeweils ca. 20 Minuten dem Publikum präsentieren. Bei den Beiträgen muss es sich um selbst geschriebene Texte handeln.

Die Jury der Finalabende setzt sich aus drei Blöcken zusammen: das Publikum, das Kabarettensemble „Die Krähen“ und eine unabhängige Fachjury. Die Wertungen aller drei Juryteile von beiden Abenden werden nach einem Punktesystem zusammengeführt, um daraus die drei Preisträger zu ermitteln.

Die drei Sieger werden kurz nach den Finalabenden informiert und zur Preisverleihung  eingeladen. Am Abend der Preisübergabe präsentieren sie erneut Ausschnitte aus ihren Programmen, die sich aber inhaltlich mit den Finalabenden nicht überschneiden sollen.

Der Kabarettpreis „Krefelder Krähe“ wendet sich an Bewerber, die möglichst noch nicht länger als fünf Jahre professionell auf kabarettistischem Gebiet tätig sind und dabei eigene Texte verwenden. Das Lebensalter spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Preisverleihung

Die drei Sieger werden kurz nach den Finalabenden informiert und zur Preisverleihung  eingeladen. Am Abend der Preisübergabe präsentieren sie erneut Ausschnitte aus ihren Programmen, die sich aber inhaltlich mit den Finalabenden nicht überschneiden sollen.

Jury

Die Jury der Finalabende setzt sich aus drei Blöcken zusammen: das Publikum, das Kabarettensemble „Die Krähen“ und eine unabhängige Fachjury. Die Wertungen aller drei Juryteile von beiden Abenden werden nach einem Punktesystem zusammengeführt, um daraus die drei Preisträger zu ermitteln.

Preisgeld.

Der Gesamtpreis ist mit 6.000€ dotiert.  1. Preis: 3.000€ / 2. Preis: 2.000€ / 3. Preis: 1.000€

Neben dem Geldpreis erhält der 1. Preisträger die Skulptur „Krefelder Krähe“, die vom Krefelder Künstler Florian Noever geschaffen wurde.

Bewerbungsformular für Künstler/innen:

Aufgrund des Corona-Virus wird der Kabarettehrenpreis auf das Jahr 2021 verschoben. Der Wettbewerbspreis Krefelder Krähe wird daher auf das Frühjahr 2022 verschoben. Die Bewerbungsphase startet im April 2021.

Ehrenpreis

Die erste „Krähe“ wurde am 11.3.2005 dem prominenten Kabarettisten Konrad Beikircher zuerkannt. Er konnte auch als Schirmherr für diesen neuen Kabarettpreis gewonnen werden.

Konrad Beikircher folgten als Ehrenpreisträger Dieter Hildebrandt (2007), Dieter Hallervorden (2010), Dieter Nuhr (2012), Hans Liberg (2014), das Kom(m)ödchen Ensemble (2016) und Dr. Eckhart von Hirschhausen (2018).

Verleihung des Ehrenpreises Krefelder Krähe wird abgesagt.

Liebe Krähenfreundinnen und Krähenfreunde!

Fliegen ist der schönste Zeitvertreib der Krefelder Krähen. So gern fliegen wir über die Bühnen unserer Stadt, um in den lachenden Herzen unserer Zuschauer zu landen.

Doch diese herzliche Nähe zu euch, unseren Freunden, Unterstützerinnen und Fans, bleibt dieses Jahr leider nur ein schöner Traum. Wir bleiben am Boden und hegen die laute Hoffnung, im Herbst 2021 wieder mit euch zu krähen und zu fliegen.

Schon im April verschoben wir die traditionelle Gala rund um die Preisverleihung der „Krefelder Krähe“ an den bekannten Kabarettisten Mathias Richling in den Februar 2021. Doch leider muss auch dieses Vorhaben nun ersatzlos gestrichen werden. Alle beteiligten Akteure stehen hinter dieser Absage und äußerten den Wunsch nach einem zukünftigen Zusammentreffen.

Karteninhaber erhalten den Preis ihrer Karten dort zurück, wo sie die Karten gekauft haben – entweder in den Vorverkaufsstellen, der Theaterkasse oder online. Wenn der Verkauf über das Theater Krefeld erfolgt ist, findet eine automatische Rückzahlung statt. Wenn Sie den caritativen Zweck der Krähen unterstützen möchten, dann würden wir uns über eine Geldspende sehr freuen. So können wir unsere jahrzehntelange Tradition aufrechterhalten, ausgewählte gemeinnützige Zwecke in der Region finanziell zu unterstützen.

Das turbulente Umbruchjahr 2019, das durch den Weggang der drei langjährigen Krähen Karl-Willi Severens, Laura Fiebig und dem Krähenchef Stefan Erlenwein zur Neufindung von Ensemble und Vorstand genutzt wurde, blieb bereits ohne herbstliche Krähentour. Zwei neue Krähen stießen seither dazu. Stephan Schwalbach und Jaqueline Kraatz texten, proben und musizieren sicheren Schrittes unter der neuen Leitung von Peter Gronsfeld in Richtung des kommenden Programms „Selbstkräflexion“.

Doch seit März ist auch bei den Krähen nichts mehr so wie vorher oder gar wie es geplant war. Kein reales Proben, kein Singen, keine Aussicht auf eine finanziell und atmosphärisch tragbare Veranstaltung. All das zerrt an unserer Substanz. Selbst zu Zeiten der gelockerten Kontaktbeschränkungen halten wir uns als ehrenamtlich Tätige mit allen Näherungen eher zurück. Neben Familie und Beruf sind wir für die Krähen in unserer Freizeit aktiv und unterscheiden uns damit von den vielen tollen und derzeit leider ernst um ihre Existenz bangenden Kulturschaffenden. Wir ordnen unser Schaffen gerade anderen Prioritäten unter, die auf der Aufrechterhaltung der beruflichen und damit verbunden finanziellen und vor allem gesundheitlichen Situation liegen.

Wir lieben die Krähen.

Wir lieben ihren guten Zweck.

Und wir lieben unsere Fans – natürlich im platonischen Sinne…naja…eher sogar figurativ …ist klar, was wir meinen, oder?!

Jedenfalls freuen wir uns riesig darauf, euch alle hoffentlich im Herbst 2021 zu umso ausgelasseneren Krähenabenden wiederzusehen und gemeinsam mit uns den Spaß an der Freud zu erleben.

Bleibt gesund, haltet euch wacker und vor allem: behaltet den gesunden Humor – für Mensch und Krähe!

 

Fliegende Grüße,

eure Krähen

Peter Gronsfeld, Christa Teichmann, Stefan Schwalbach, Udo Paniczek, Bernhard Schauws, Mick Schneiders,
nicht im Bild: Jaqueline Kaartz

Herzlichen Glückwunsch:

Preisträger seit 2005.

1

2005: Konrad Beikicher (Ehrenpreis)

2

2006: Tina Häussermann & Fabian Schläper

2. Platz: Frank Fischer
3. Platz: Benjamin Eisenberg
3

2007: Dieter Hildebrandt (Ehrenpreis)

4

2008: Matthias Reuter

2. Platz: Ludger K.
3. Platz: Erik Lehmann
5

2009: Nepo Fitz

2. Platz: „Das Bundeskabarett“ (Sebastian Pufpaff, Henry Schumann & Martin Zingsheim)
3. Platz: Andrè Bautzmann
6

2010: Dieter Hallervorden (Ehrenpreis)

7

2011: Timo Wopp

2. Platz: Andy Sauerwein
3. Platz: Thomas Lötscher
8

2012: Dieter Nuhr (Ehrenpreis)

9

2013: Martin Zingsheim

2. Platz: Simon Eickhoff und Jan Traphan
3. Platz: Aydin Işik
10

2014: Hans Liberg (Ehrenpreis)

11

2015: Das Lumpenpack (Max Kennel und Jonas Meyer)

2. Platz: Lorman (Lorenz Böhme)
3. Platz: De Frau Kühne (Ingrid Kühne)
12

2016: Das Kom(m)ödchen Ensemble (Ehrenpreis)

13

2017: Lars Redlich

2. Platz: Roman Weltzien
3. Platz: Markus Kapp
14

2018: Dr. Eckart von Hirschhausen (Ehrenpreis)

15

2019: Peter Fischer

2. Platz: Blömer / Tillack
3. Platz: Nikita Miller